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Kenianer Mark Korir gewinnt Frankfurt Marathon 2016

Der Kenianer Mark Korir gewinnt den 35. Frankfurt Marathon in einer Spitzenzeit von 2:06:48 Stunden. In einem spannenden Rennen, in dem lange eine größere Spitzengruppe zusammenlief, setzte Korir die rennentscheidende Attacke bei Kilometer 37 und distanzierte seine kenianischen Kollegen Martyn Kosgei (2:07:22) und Cybrian Kotut (2:07:22).

Mark Korir im Ziel

Mark Korir im Ziel

Die drei Pacemaker Vincent Rono, Raymond Kemboi Chemungar und Nicholas Kipchirchir Korir führten das Feld wie geplant in 1:02:59 Minuten über die Halbmarathon Marke. Zu diesem Zeitpunkt umfasste die Spitzengruppe 7 Läufer, namentliche Tadesse Tola Woldegeberel, Mark Korir, Martin Kiprogut Kosgey, Cybrian Kimurgor Kotut, Samson Gebreyohannes Gezahai, Birhanu Addisie Achamie und Weldu Negash Gebretsadik.

Viele afrikanischen Läufer laufen nach der Strategie „alles oder nichts“ und versuchen so lange wie möglich an der Spitzengruppe dran zu bleiben auch auf die Gefahr in zum Ende des Rennens brutal einzubrechen. Daher findet man beim Blick aufs Tableau einige der Läufer, die bei der Halbmarathonmarke vorne dabei waren, zum Ende des Rennens unter ferner liefen.

Für die professionellen afrikanischen Läufer zählt nur eine Platzierung ganz vorne, da nur damit Preisgelder und Prestige verbunden sind. Es ist damit die beste Strategie zu versuchen so lange wie möglich das Tempo der Spitzengruppe mitzugehen. Wenn man dann am Ende einbricht macht es keinen Unterschied ob man zehnter oder zwanzigster wird oder ganz aussteigt.

Nach 1:30 Stunden war das Spitzenfeld dann schon auf 3 Läufer dezimiert, nachdem sich der Pacemaker Vincent Rono kurz an die Spitze gesetzt hatte und bei Kilometer 30 rausging.

„Als nach 35 Kilometern das Tempo langsamer geworden ist, habe ich Druck gemacht“, erzählte Sieger Korir.

Er habe nach der gründlich missglückten Titelverteidigung beim Paris Marathon im Frühjahr etwas gut machen wollen. „Heute bin ich sehr zufrieden.“

Der Überraschungszweite Martyn Kosgei (2:07:22) und Cybrian Kotut auf Rang drei (2:07:28) hatten der entscheidenden Tempoverschärfung ihres Landsmanns nichts mehr entgegenzusetzen.

Bei den Frauen gewann Mamitu Daska Molisa (ETH) in 02:25:27 Minuten vor Fate Tola (GER) 02:25:42 Minuten und Sarah Jebet (KEN) 02:27:07. 

„Als ich im Ziel eine 2:25er Zeit gesehen habe, war ich überrascht. Für mich hat alles gut funktioniert, es war toll“, sagt Fate Tola.

Fate Tola Frankfurt Marathon 2016

Fate Tola

Eine handfeste Überraschung erlebten die bestens gelaunten Zuschauer in der proppenvollen Festhalle bei der Entscheidung um die deutsche Meisterschaft bei den Männern. Marcus Schöfisch (SC DHfK Leipzig) schob sich auf den beiden Schlusskilometern noch von Rang vier auf eins vor und fiel nach 2:20:12 Stunden glückselig rücklings auf den roten Teppich.

„Der Zieleinlauf ist ein absoluter Wahnsinn. Es war ein hartes Stück Arbeit und ein Riesenerlebnis“, sagt Schöfisch.

Ergebnisse Marathon Herren:

1.

Korir, Mark (KEN)   

02:06:48

2.

Kosgey, Martin Kiprugut (KEN)

02:07:22

3.

Kotut, Cybrian Kimurgor (KEN)   

02:07:28

4.

Curtis, Robert Mark (USA)

02:11:20

5.

Woldegeberel, Tadesse Tola (ETH)

02:11:52

6.

Achamie, Birhanu Addisie (ETH)           

02:12:19

7.

Gebretsadik, Weldu Negash (NOR)       

02:12:20

8.

Naert, Koen (BEL)  

02:12:27

9.

Masai, Moses Ndiema (KEN)      

02:13:23       

10.

Cuneaz, Rene (ITA)          

02:15:32

11.

Gezahai, Samson Gebreyohannes (ERI)

02:16:59

12.

Trebbien Andersen, Jesper (DEN)         

02:18:45

13.

Robin, Christian (AUT)

02:19:11

14.

Sjurseth, Andreas Myhre (NOR)

02:19:15

15.

Connor, James (GBR)

02:19:33

16.

Schöfisch, Marcus (GER)

02:20:08

17.

Schreindl, Tobias (GER)

02:20:38

 

Ergebnisse Marathon Frauen:

1.

Mamitu Daska (ETH)

2:25:27

2.

Fate Tola (GER)     

2:25:42

3.

Sarah Jebet (KEN)

2:27:07

4.

Lindsay Flanagan (USA)

2:29:28

5.

Charlotte Purdue (GBR)

2:30:04

 

 

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Veröffentlich am: Oktober 31, 2016