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Was ist Laktat?

Laktat bei unterschiedlicher Belastungsintensität

Trainingbereiche im Lauftraining mit den dazugehörigen Laktatwerten

Laktat = Salz der Milchsäure

Laktat ist Endprodukt im anaeroben Energiestoffwechsel und dient dem Körper zur  Energiegewinnung. Im Stoffwechsel findet immer eine geringe Laktatbildung statt, die als Ruhelaktat messbar ist. Die Laktatkonzentration beträgt im körperlichen Ruhezustand durchschnittlich 0,8 mmol/l und kann zwischen 0,5 – 1,5 mmol/l schwanken. Ist das Laktat im Körper auf über 2mmol/l erhöht, ist dies ein Anzeichen für die Überforderung der Kapazität des aeroben Einergiestoffwechsels.

Wenn die Energiegewinnung nur aus Kreatinphosphat erfolgt und keine nennenswerte Lakatatbildung stattfindet, dann wird die Belastung als alaktazid bezeichnet. Die Ausschöpfung des alaktaziden Energiestoffwechsels erfolgt nur bei intensiven Kurzzeitläufen unter 10 Senkunden Dauer. Nach 1-2 Minuten hoher Laufgeschwindigkeit (Wettkampf) ist eine individuelle maximale Laktatbildung im Blut zu messen. Dauern Läufe über 2 Minuten, dann beginnt bereits der aerobe Energiestoffwechsel zu dominieren. Das betrifft schnelle Läufe über 800 Meter oder 1.o00 Meter, die mit höherem aeroben als mit anaeroben Reserven bewältigt werden.

Das Laktat ist kein Störprodukt im Stoffwechsel, sondern dient immer der nachträglichen Energiegewinnung.  Zu den Organen, die Laktat bevorzugt abbauen, gehören die Leber (50% Laktatabbau), die nichtbelastete Muskulatur (30% Abbau) sowie Herz und Niere (je 10%).