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Puma Mobium Runner Elite – Ein Produkttest

PUMA-Mobium-Runner-Elite

Laufschuh Puma Mobium Runner Eliet in neon grün

 Dein Laufschuh ist für Dich als Läufer vielleicht der sensibelste Ausrüstungsgegenstand. Daher verwundert es nicht, dass viele Läufer in Bezug auf ihren Laufschuh nicht sonderlich experimentierfreudig sind. Trotzdem lässt sich seit einigen Jahren im Laufschuhsegment ein Trend zu immer weniger Material und mehr „Freiheit für den Fuß“ beobachten. Eine nicht unwesentlich große Gruppe von Läufern schwört dabei auf das sogenannte Natural Running. Dabei wird versucht den Laufschuh so zu konzipieren, dass natürliches Barfuß Laufen simuliert wird. Die Konzeption derartiger Laufschuhe unterscheidet sich ganz entscheidend, was schon auf den ersten Blick deutlich wird, wenn Du dir einmal den Leguano oder den Vibram 5-Finger™ Schuh im Vergleich zu dem von mir getesteten Puma Mobium Runner Elite anschaust. Während etwa der Leguano mehr einer Socke gleicht und der Vibram 5-Finger™ Laufschuh mehr wie ein Handschuh für die Füße aussieht, kommt der Puma Mobium vom Design und Laufgefühl dem „konventionellen Laufschuh“ noch am nächsten.

Vorteile Puma Mobium Runner Elite

Das Design in den grellen Neon Farben überzeugt optisch auf Anhieb und es wird sogar gemunkelt, dass man damit im Dunkeln leichter zu sehen wäre. Außerdem ist der Puma Mobium ausgesprochen leicht, was ich als sehr angenehm beim Laufen empfunden habe. Puma schreibt in seiner Pressemitteilung „die Dämpfung ist so natürlich wie beim Barfußlaufen, womit gemeint ist, dass der Puma Mobium über keine „unnatürlichen“ Dämpfungsmechanismen (z.B. Air Polster) verfügt. Diese Luftkissenpolster habe ich nicht vermisst.

Außerdem hat der Puma Mobium keine Stütze, welche bei konventionellen Laufschuhen speziell für Läufer mit Überpronation gerne empfohlen wird. Ob „der Schuh sich der Fußform des jeweiligen Läufers anpasst“, wie Puma verkündet, kann ich vom Laufgefühl her nicht beurteilen.

Kritik und Empfehlungen Puma Mobium Runner Elite

Ich habe den Laufschuh im Februar und März getestet, bin daher relativ häufig bei Schnee und Eis gelaufen. Ich finde den Schuh vom Profil und der Griffigkeit nicht besonders geeignet zum Laufen bei winterlichen Witterungsbedingungen.

Da sich der gesamte Gelenk- und Stützapparat des Körpers auf den von Dir verwendeten Laufschuh einstellt, ist ein Wechsel des Laufschuhs immer kritisch und kann unter Umständen sogar zu Verletzungen führen. Dies liegt daran, dass durch die Umstellung auf einmal Muskel- und Gelenkbereiche beansprucht werden, die vorher eher passiv waren. (Hier findest Du eine Studie zur dieser Problematik im Zusammenhang mit dem Five Finger Barfuß Laufschuh).

Ich hatte keine Probleme bei der Umstellung auf den Puma Mobium. Jedoch habe ich gespürt, dass die Fußknochen und die Fußmuskulatur stärker beansprucht werden, was denke ich auch beabsichtigt ist. Wenn du den Puma Mobium einmal ausprobierst, empfehle ich Dir auf jeden Fall langsam umzusteigen und nicht gleich am Anfang 25 km mit dem für deinen Fuß ungewohnten Schuh zu absolvieren. Außerdem empfehle ich für den Puma Mobium eng anliegende Laufsocken, da der Fuß mehr Bewegungsfreiheit hat und Du so einer etwaigen Blasenbildung vorbeugen kannst.

Fazit

Nach einem etwa 1 monatigen Test ohne körperliche Beschwerden, einem angenehmen Laufgefühl, wenig Gewicht an den Füßen und einer großen Bewegungsfreiheit der Füße, denke ich, dass der Puma Mobium für Läufer, die sich mit dem Thema Natural Running beschäftigen, eine interessante Option darstellt. Letztendlich musst Du den Schuh für Dich selbst ausprobieren, um entscheiden zu können, ob Du dich damit wohl fühlst.

 

 

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Veröffentlich am: März 23, 2013